Standpunkt-Aktion am 12.03 zum Internationalen Frauentag

„NEIN heißt NEIN!“ sagten vergangenen Samstag etwa 50 ErlangerInnen am Hugo und stellten sich auf einen Standpunkt gegen sexualisierte Gewalt. Anlässlich des Internationalen Frauentages hatten wir zu einer Foto-Aktion auf den roten Teppich geladen – um mit Statements rund um das Aktionsmotto zu posieren.
Im Rahmen der Kampagne „My Body My Rights“ war dieses Jahr Tunesien das Schwerpunktland. Mit einer Petition forderten wir die tunesische Regierung auf, sich für ein umfassendes Gesetz zur Bekämpfung sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt einzusetzen. Wir traten dafür ein,

(mehr …)

Podiumsdiskussion „Asyl im Schatten des Rechts!“

 

Zum komplexen Thema Asyl wurde am 13. Januar im großen Hörsaal der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg vor allem über praktische Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Das Podium, bestehend aus Politikern, Wissenschaftlern, Ökonomen und Referenten, debattierte beinahe 3 Stunden und schloss zudem Zeit für Fragen sowie Anregungen des Publikums mit ein.
Elisabeth Reichert, Sozial-Referentin in Fürth, forderte beispielsweise pro 500 geflüchtete Menschen den Posten eines Integrationsbeauftragten für die Kommunen zu finanzieren. Sie betonte über den Abend hinweg mehrmals, dass der Staat durchaus von den bevorstehenden Aufgaben, ausgehend von u.a. Krieg, Gewalt, aber auch Armut, welche Menschen zur Flucht aus der Heimat treiben, wusste, diese jedoch kontinuierlich ignorierte. Auch menschenrechtliche Standards kamen zur Sprache.
(mehr …)

„NEIN HEISST NEIN!“

Amnesty International Erlangen lädt zum Internationalen Frauentag ein, sich auf einen Standpunkt gegen sexualisierte Gewalt zu stellen.

„Ich liebe Stöckelschuhe, aber das macht mich nicht zum Freiwild!“ So lautet einer der Standpunkte, den Passanten am kommenden Samstag, den 12. März, auf dem Erlanger Hugenottenplatz anlässlich des Internationalen Frauentages einnehmen können. Und zwar buchstäblich: Von 11 bis 13 Uhr liegen am Stand von Amnesty International Statements rund um das Aktionsmotto aus: „NEIN heißt NEIN! Nein zu sexualisierter Gewalt!“ Wer mag, postet ein Foto von sich und/oder seinen Füßen auf einem Statement – z.B. in Stöckelschuhen. Schwerpunktland der Aktion ist Tunesien, um das dort angekündigte Gesetz zur Bekämpfung sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt zu unterstützen. „In Deutschland, in Tunesien – für dieses Land haben wir exemplarisch eine Petition vorbereitet – und letztlich in jedem Land der Erde braucht es eine Stärkung der Frauenrechte“, betont Ulrike Pfeifenberger, Sprecherin des Arbeitskreises „Menschenrechtsverletzungen an Frauen verhindern“ der Erlanger Gruppe von Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation fordert seit Langem eine Verschärfung auch des deutschen Sexualstrafrechts. „Bereits die offensichtlich fehlende Zustimmung zu einer sexuellen Handlung muss reichen, damit der Straftatbestand der sexuellen Nötigung erfüllt ist.“

Aktionsstand für mehr Verhütung in Burkina Faso

Im Januar hat der Arbeitskreis der Hochschulgruppe Amnesty International Erlangen „My Body My Rights“ einen Aktionsstand in der Südmensa der FAU organisiert. Dabei ging es darum, auf die Missstände der fehlenden Verhütungsmittel in Burkina Faso hinzuweisen.

Burkina Faso ist weltweit eines der Länder mit den geringsten Raten bei der Verwendung von Verhütungsmitteln: nach der letzten Zählung von 2014 nutzen lediglich 17 Prozent der Frauen empfängnisverhütende Mittel – in Deutschland hingegen nehmen allein 80 Prozent der Frauen die Pille ein. Im Alter von 19 Jahren ist die Hälfte der Frauen in Burkina Faso bereits Mutter. Die deutschen Frauen bekommen ihr erstes Kind im Durchschnitt mit 29,5 Jahren. Die durchschnittliche Kinderanzahl pro Frau beträgt in Deutschland 1,38 und in Burkina Faso 5,69. Viele Mütter sterben außerdem bei der Geburt ihres Kindes. Gut die Hälfte der Frauen werden noch vor ihrem 18. Geburtstag zwangsverheiratet und 10 Prozent sogar vor ihrem 15. Geburtstag. Fast die Hälfte der Frauen würden Verhütungsmittel benötigen, aber ihnen fehlt der Zugang. Zwei Drittel der Frauen nutzen keine modernen Verhütungsmittel.
(mehr …)

„Asyl im Schatten des Rechts?“

Welche Herausforderungen bewältigen bayerische Kommunen bei einer hohen Anzahl von Flüchtlingen, und wie? Was sollte die EU für den Schutz von Flüchtlingen tun? Diesen Fragen widmet sich am kommenden Mittwoch, dem 13.01.2016, eine Podiumsdiskussion an der FAU auf Einladung der Erlanger Hochschulgruppen von Amnesty International und der European Law Students‘ Association ELSA.

Unter Moderation des Lehrstuhlinhabers für Öffentlichen Recht an der FAU, Prof. Dr. Andreas Funke, diskutieren Horst Arnold (SPD-Landtagsabgeordneter aus Fürth),
(mehr …)

Infoabend für InteressentInnen

Deutsch

Du spielt mit dem Gedanken, dich ehrenamtlich zu engagieren, weisst aber nicht genau wie?
Du interessiert dich für Themen wie Frauenrechte, LGBTI-Rechte, Flüchtlinge, ethnische Minderheiten, oder andere politische Themen?
Du sucht eine Möglichkeit neue und nette Leute kennenzulernen?

Dann bist du genau richtig bei der Hochschulgruppe von Amnesty International! Wir sind eine Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt. Dabei arbeiten wir zu viele verschiedenen Themen.
(mehr …)

Wer bestimmt, wer ich bin?

Deutsch

„Wer bestimmt, wer ich bin?“ Eigentlich sollte die Antwort auf diese Frage einfach sein: Nur man selbst hat das Recht zu bestimmen, wer man ist und wer man sein will. Auf den ersten Blick scheint das Recht auf Selbstbestimmung in Deutschland auch gewährleistet zu sein. Doch beim Vortrag am 23. Juni 2015 haben wir erfahren, dass man auch in Deutschland etwas genauer hinsehen muss.
(mehr …)

Folterer haben eine große Fantasie

Deutsch

Ein Hammer. Eine Plastiktüte. Ein Trichter. Eine Bohrmaschine. Ein Paar Kopfhörer.

Dinge, die viele von uns zu Hause haben. Dinge, die wir häufig benutzen, ohne uns viele Gedanken zu machen. Doch Folterer haben eine große Fantasie. Eine einfache Plastiktüte zum Beispiel wird dem Opfer über den Kopf gezogen, um es am Atmen zu hindern und in Todesangst zu versetzen. Der Sauerstoffentzug führt sehr schnell zu dauerhaften Gehirnschädigungen. Diese Folter durch Beinahe-Erstickungen hat Amnesty International unter anderem in der Dominikanischen Republik, Kirgisistan, den Philippinen, Tadschikistan und Usbekistan dokumentiert.
(mehr …)

Erst Menschen, dann Grenzen schützen! / Protect people, not borders!

Deutsch

„Frau Merkel: Erst Menschen, dann Grenzen schützen!“, schallte es am Weltflüchtlingstag aus dem Megaphon. Wir haben uns am 20. Juni 2015 an der Aktion des Studierenden-Aktionsnetzwerks (STAN) beteiligt und die Erlanger Fußgängerzone zwischen Schloßplatz und den Arcaden symbolisch ins Mittelmeer verwandelt: Gelbe Flüchtlingsboote aus Pappe wagten die Überfahrt, verfolgt von der Grenzschutzorganisation FRONTEX, die sie zum Umkehren aufforderte. Immer wieder kenterten Boote. In schwarze Leichensäcke gehüllt folgten deren Insass_innen mit dem Banner „SOS EUROPA: Menschenrechte kennen keine Grenzen“ der spärlicher werdenden Bootsflotte.
(mehr …)

Wer bestimmt wer ich bin? – Trans* sein in Deutschland

Deutsch

Wer bestimmt, wer ich bin? – Trans* sein in Deutschland

Plakat

Am 23. 6. 2015 veranstalten wir einen Vortrag zum Thema trans* rights in Deutschland. Sandra Wißgott (1. Vorsitzende bei Trans-Ident e.V., Vorstandsmitglied bei dgti e.V. und engagiert bei Trans-Aktiv) gibt Einblicke in die Erfahrungen von Transsexuellen, Transidenten und Transgender. Kommt vorbei, wenn ihr mehr erfahren wollt und mit uns über das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung diskutieren möchtet!
(mehr …)

Amnesty International