Archiv der Kategorie: Wintersemester 2010/2011

Global Day of Action

“Verlorene Worte?”

Am 12. Februar fand der “Global Day of Action” statt, an diesem Tag hat auch die Erlanger Amnesty-Gruppe ihre Solidarität mit Ägypten gezeigt. Trotz des schlechten Wetters haben sich viele UnterstützerInnen auf dem Hugo eingefunden um sich für die Durchsetzung der Menschenreche im Nahen Osten einzusetzen.

Millionen von Menschen in Ägypten und im gesamten Nahen Osten demonstrieren friedlich für ihre ureigenen Menschenrechte, während Medien gestört und Demonstranten angegriffen und verhaftet werden. Nicht nur Amnesty International fordert die Freilassung aller politischer Gefangener und eine Respektierung und Schutz der Demonstranten. Alle Regierungen sind aufgefordert, das Ihre beizutragen zu einer Verwirklichung aller Menschenrechte gerade während dieser Zeiten des Umbruchs. (mehr …)

THEMENABEND IRAN

„Hallo, ich heiße Mohsen Farzin. Ich wurde 1982 in Teheran geboren. Im Iran hatten wir ein sehr gewöhnliches Leben (…) bis im Jahr 2002 ein familiärer Schicksalsschlag mich und meine Familie zwang unsere Heimat zu verlassen. Unsere Ausreise musste schnell und unkompliziert verlaufen, dafür kam nur die Türkei in Frage. Also gingen wir im November 2002 in die Türkei. Wir blieben dort nur dreieinhalb Monate, denn die Lebensumstände waren verheerend…“ (mehr …)

Schreiben kann Leben Retten!

Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterzeichnet, seither wird an diesem Datum der Internationale Tag der Menschenrechte gefeiert.

Bereits seit 2001 veranstaltet Amnesty International jedes Jahr zu diesem Anlass einen Briefmarathon. Zehntausende Menschen auf der ganzen Welt verfassen jedes Jahr zahlreiche Apellschreiben zugunsten von Opfern von Menschenrechtsverletzungen, auch in Deutschland haben sich viele Gruppen unter dem Motto „Dein Brief kann Leben retten“ an der Aktion beteiligt. (mehr …)

Filmabend: Galgen für eine 16-Jährige

Auch in diesem Semester veranstaltete die Amnesty International Hochschulgruppe wieder einen Filmabend. Diesmal zeigten wir den Dokumentarfilm „Galgen für eine 16-Jährige“. Der Film erzählt die Geschichte der 16-jährigen Atefeh Rajabi Sahaaleh. Sie wurde 2004 wegen unzüchtigen Verhaltens im Iran zum Tod durch Erhängen verurteilt.

Als Atefeh noch ein kleines Kind war, kam ihre Mutter in einem Autounfall ums Leben. Da ihr Vater drogensüchtig wurde, sollten sich ihre Großeltern um sie kümmern. Es war eine schwierige Kindheit für das Mädchen, das sich ohne Erziehungsautoritäten und Aufsicht frei fühlte, alleine um die Straßen von Neka zu ziehen, sich mit Jungen zu verabreden oder in Cafés aufzuhalten – in der streng bewachten iranischen Stadt zu viel Freiheit für eine junge Frau. Schnell fiel sie der “Moral-Polizei” auf. Mit 13 Jahren wurde sie zum ersten Mal verhaftet. Noch dreimal gelang sie in die Fänge der Sicherheitsmänner, das vierte Mal überlebte sie nicht. Unter Foltern gab sie zu, mit einem 51-jährigen Taxifahrer mehrmals Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Dabei war sie vom ehemaligen Wächter der Revolutionsarmee vergewaltigt worden. Wegen vielfachen Verbrechen gegen die Sittlichkeit wurde die 16-Jährige angeklagt. Ohne Anwalt musste sie sich gegen die Anschuldigungen verteidigen. und wurde zum Tod verurteilt. Am frühen Morgen des 15. Augusts wurde sie öffentlich an einem Baukran erhängt und starb so eines qualvollen Tods.

Infoabend

11.11.2010 – 19:00 Uhr
Kollegienhaus Erlangen
Universitätstr. 15
Raum 1.014
Statplan

WER IST EIGENTLICH DIESER AMNESTY? UND WARUM IST ER SO INTERNATIONAL?

Unter diesem Motto veranstalten wir jedes Wintersemester unseren Informationsabend im Kollegienhaus. Hierbei werden grundsätzliche Fragen geklärt, zum Beispiel: Was sind eigentlich Menschenrechte? Wofür steht Amnesty International? Welche Ziele hat Amnesty und mit welchen Mitteln sollen diese erreicht werden? Außerdem stellen wir Euch unsere Arbeit als Hochschulgruppe vor, sowie einige unserer Themenschwerpunkte und Aktionen der vergangenen Semester. (mehr …)

Mensastände

Wie jedes Semester haben wir Wind und Wetter getrotzt. Einmal am Langemarckplatz und einmal an der Südmensa haben wir zu Beginn des neuen Semesters auf unsere Arbeit aufmerksam machen können. Dabei haben wir nicht nur Flyer mit unserem Semesterprogramm verteilt und die Arbeit von Amnesty International bekannt gemacht, sondern gleichzeitig unseren Semesterschwerpunkt thematisiert: Iran

 

Aktionen im Wintersemester 2010/2011

„Angesichts dessen, dass sich meine Schwester immer für die gesetzlichen Rechte der Studenten und politischen Aktivisten eingesetzt hat, ist es äußerst erschütternd, dass man ihr jetzt ihre eigenen gesetzlich garantierten Rechte verweigert.“ Hossein Mirzaei, Bruder von Forough Mirzaei, als sie im Januar 2010 inhaftiert war

PROGRAMM: