Slam for Freedom

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„Slam for Freedom“

Am Sonntag, dem 10. Juni 2018, fand ein „Slam for Freedom“ in der Turnstraße 7 (im Sprat) in Erlangen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Erlanger Hochschulgruppe Amnesty International. Viele Künstler und Künstlerinnen wurden dazu eingeladen, ihre Texte vorzutragen und für neue Impulse zu sorgen. Es wurde auch für Essen und Trinken gesorgt. Außerdem gab es auch einen Stand, an dem Petitionen unterschrieben werden konnten.

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Die Moderation wurde durch Gül übernommen, die die Einführung mit der Geschichte von Amnesty International begann und zum Einstieg ein Gedicht namens „Ohne Titel“ für Liu Xiaobo von Liu Xia (China) wiedergab.

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Matthias, ein langjähriger Mitglied dieser Hochschulgruppe, präsentierte als nächstes seinen selbstverfassten Text, der sich um die Pressefreiheit in Russland handelte und sorgte für Gänsehaut.

 

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Auch Mareike machte bei dieser Veranstaltung mit und trug zwei unterhaltsame Texte vor, bei dem der eine aus ihrem Info-Block zur Arbeit der Blockdichter und der andere ihr eigener Text war. Damit sorgte sie für gute Stimmung. Selbstverständlich sollten sich die Künstlerinnen und Künstler kennenlernen, sodass Gül mit einer kleinen Information zur Arbeit von Amnesty bzw. Menschenrechtsthemen in die 15-minütige Pause einleitete, bei dieser erfrischende Drinks und ein leckeres Buffet für eine kleine Spende zum Vernaschen verfügbar waren.

 

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Nach der kleinen Pause ging es mit einer musikalischen Einlage an der Gitarre und einem Text von Vladimir weiter. Er stellte eine Kabarettnummer namens „Antyx“ mit einem dazugehörigen Text vor, der sich auf Stellvertreterkriege, Korruption, Menschenhandel und Umweltverschmutzung bezog. Während dieser einzigartigen Performance wurde schnell ein Lächeln in den Gesichtern des inspirierten Publikums sichtbar.

 

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Lena war die nächste Künstlerin, die mit ihrem Text auf die sexuelle Vielfalt aufmerksam machte und damit viele applaudierende Gäste beeindruckte.

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Weiterhin bat Gül Dejun auf die Bühne, der zwei Gedichte einmal auf Deutsch und einmal auf Chinesisch vortragen wollte. Als er auf die Frage: „Könnt ihr Chinesisch?“ größtenteils eine verneinende Antwort bekam, war die Moderatorin froh, dass er zum Glück noch die deutsche Version vorgelesen hatte, sodass ihn alle verstehen konnten.

 

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Gül bedankte sich im Namen des Publikums für seine einmalige Performance und bat nach einer kleinen Pause Gett auf die Bühne, der einen philosophischen Text über die Freiheit vortrug. Auch er erhielt einen starken Applaus für seinen inspirierenden Auftritt.

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Schließlich slammte Ronja über die Menschenrechtsarbeit und verdeutlichte damit, wie relevant diese für die Zukunft vieler Menschen sein kann.

 

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Die Veranstaltung endete mit einem musikalischen Auftritt, bei der Elisa und ihre Freundin  am Keyboard spielten und dazunoch einen Song „Bridge over troubled water“ von Simon und Garfunkel sangen, der perfekt zum Thema „Slam for Freedom“ gut dazu gepasst hatte und den Abend in einer angenehmen Art und Weise abschloss.

 

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Am Ende der Veranstaltung teilte Sonja den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Dank für ihre einzigartige und informative Performance gut gefüllte Amnesty-Stofftaschen aus.

Der Anlass dieser Veranstaltung ist,nicht zu vergessen, dass viele unschuldige Menschen Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden, sodass solche Aktionen von Menschenrechtsbewegungen wie Amnesty International im Namen der Unschuldigen nicht aufgegeben werden dürfen. Durch solche Aktionen soll auf die Ungerechtigkeiten, die auf der Welt herrschen, aufmerksam gemacht werden. Stellt euch doch mal die Frage, ob ihr nicht genauso wie die Unschuldigen eingesperrt seid, indem ihr Mitgefühl zu den Opfern von Menschenrechtsverletzungen habt und es auch zeigt. Es ist zwar eine Macht in Ohnmacht, dennoch ist es wert, die Arbeit pausenlos fortzuführen und damit zu zeigen, dass man – nicht nur eine Stimme für die Unschuldigen! – sondern noch voller Hoffnung auf die Demokratie und das Gute im Menschen ist. Selbstverständlich ist dafür der Einsatz vieler ehrenamtlichen Mitglieder sowie Unterstützerinnen und Unterstützer von großer Bedeutung, die jederzeit herzlich willkommen zu unserer Hochschulgruppe in Erlangen sind. Wir bedanken uns herzlich für alle Künstlerinnen und Künstler sowie bei allen tatkräftigen Helferinnen und Helfer, die sich für die Organisation dieser einzigartigen Veranstaltung bemüht haben. Weiterhin freuen wir uns über eine weitere Zusammenarbeit mit euch und sind gespannt auf neue Inspirationen und eindrucksvollen Ideen, die eurerseits noch kommen werden.

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Ein Hoch auf euch und bis zum nächsten Mal! 🙂

Eure Gül.

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