Plakat Filmabend Tatort Minenspiel

Filmabend: Tatort Minenspiel

Unser diesjähriger Filmabend fand am 12.06.2012 statt.

Diesmal hatten wir uns für den Kölner Tatort „Minenspiel“ entschieden, also für etwas leichtere Kost als die Dokus und politischen aufklärenden Spielfilme, die üblicherweise bei unseren Filmabenden gezeigt werden. Nichtsdestotrotz setzte sich der Film ernsthaft und informativ mit dem Thema Waffenhandel auseinander und überzeugte die etwa 20 Anwesenden. Einleitend und einstimmend gab es einen kurzen Vortrag mit Informationen über die Folgen des unkontrollierten weltweiten Waffenhandels und über den angestrebten Arms Trade Treaty. Auch die Erlanger Hochschulgruppe wurde kurz vorgestellt. Vielen Dank an alle, die den Abend mitorganisiert und durchgeführt haben!

Plakat Filmabend Tatort Minenspiel
Plakat Filmabend Tatort Minenspiel

Infos zum Film: Beim Joggen ist der Unternehmer Lars Fresinger im Kölner Stadtwald auf eine Mine getreten und verblutet. Max Ballauf und Freddy Schenk vermuten einen terroristischen Hintergrund. Deshalb schalten sich auch das LKA und der Staatsschutz unter der Leitung von Eva Bertsch in die Ermittlungen ein. Erste Hinweise auf die Tat sind schnell gefunden. Fresinger war Vorstandsmitglied der Stiftung „Land statt Minen“, und mit seiner Maschinenfirma unterhielt er intensive Geschäftsbeziehungen nach Afrika. Hier hatte er auch seine Frau kennen gelernt. Fátima Fresinger kommt aus Angola, einem nach vielen Jahren Bürgerkrieg mit Minen übersäten Land. Den Kommissaren gegenüber gibt sie sich eher verschlossen. Auch ihre Freundin, die Krankenschwester Hannah Siems, die lange in Angola gearbeitet hat, scheint mehr zu wissen, als sie preisgibt. Eine andere Spur führt Ballauf und Schenk zur „Wieland Schauff Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung“ und dem undurchsichtigen Sprengstoffexperten Lothar Raschke. Die Mine, die Fresinger getötet hat, war ein altes Modell, das schon lange nicht mehr produziert wird. Da schreckt ein Anruf von Fátima Fresinger die Kommissare auf. In ihrem Haus wurde ein Päckchen abgegeben – ohne Absender.