Filmabend: Mexiko – Die Stadt der toten Töchter

Auch im Sommersemester 2009 veranstaltete die Amnesty International Hochschulgruppe einen Filmabend. Diesmal zeigten wir den Dokumentarfilm „Mexiko- Die Stadt der toten Töchter“. Der Film handelt von der endlosen Mordserie in Mexiko. Viele Mädchen und junge Frauen aus den Armenvierteln wurden seit 1993 entführt, vergewaltigt und ermordet. Nur teilweise werden ihre Leichengefunden. Als man bei der Entdeckung von fünf Frauenleichen zwei Busfahrer verhaftet, kommt es zu schweren Menschenrechtsverletzungen auf Seiten der mexikanischen Justiz: Obwohl ihre Geständnisse nachweislich unter Folter entstanden, akzeptiert ein mexikanischer Richter ihre Aussagen. Der Film untersucht die Hintergründe der Mordserie von Ciudad Jurez und lässt die Angehörigen der Mordopfer, den zurückgetretenen Chefermittler, den Generalstaatsanwalt sowie kritische Journalisten und Menschenrechtler zu Wort kommen.

Der Filmabend fand am Donnerstag, den 14.5.09 um 19.30 im Kollegienhaus (Raum 1.020) statt.

Wir danken euch für das zahlreiche Kommen und eure Unterstützung. Im Rahmen des Filmabends haben wir 30 Unterschriften für Alma Brisa Molina Baca (die in Juarez entführt, sexuell misshandelt und ermordert worden ist) gesammelt. Danke, JEDE Stimme zählt!

Hier seht ihr noch ein paar Fotos von unserem symbolischen Verlorenen-Schuh-Weg, der auf die verschwundenen Frauen hinweisen sollte und gleichzeitg als Wegweiser zum Filmabend gedient hat:

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